FMX-Ranch Red Bull Photofiles

Die Red Bull X-Fighters World Tour startet in eine neue Ära: Erstmals in der Geschichte werden in einer Ranking Session im Red Bull Trainingsgelände in den Bergen Kaliforniens die Starter für die Red Bull X-Fighters World Tour 2010 ermittelt.

Eine Autostunde nördlich von Los Angeles, dort wo es garantiert keinen Handy-Empfang mehr gibt, dort wo Cowboy Bob Raser auf seiner Schotterpiste gern mit Warnschüssen aus seiner Schrotflinte zu einer rücksichtsvollen Fahrweise gemahnt, dort beginnt im Februar gleichsam die 4. Red Bull X-Fighters World Tour, die beste Freestyle Motocross Serie der Welt.

Bei der Red Bull X-Fighters Ranking Session im Red Bull Compound in Kalifornien werden vom 2. bis 10.Februar 2010 die besten FMX Athleten um die begehrten Startplätze für die Welt Tour fahren, bei der nur die vier Bestplazierten der letzten Saison wieder fix qualifiziert sind. Neben Nate Adams (USA), Robbie Maddison (AUS), Eigo Sato (JPN) und Mat Rebeaud (SUI) können sich auf dem FMX-Trainingsgelände sechs weitere Fahrer zum ersten Mal in der Geschichte ihre Startberechtigung sichern. Somit beginnt der harte Kampf um den renommiertesten internationalen Titel im Freestyle Motocross bereits knapp zwei Monate vor Beginn der Tour. Je zwei Wildcards pro Tourstop vervollständigen dann das Fahrerfeld der Red Bull X-Fighters World Tour 2010, welche erneut von April bis September 2010 in den spektakulärsten Locations rund um den Globus stattfinden wird.

Insgesamt werden 30 Fahrer zur Ranking Session zugelassen, wer glaubt, das auch drauf zu haben und über 18 Jahre alt ist oder eine Erlaubnis der Erziehungsberechtigten vorweist, kann sich mit einem knackigen 90-Sekündigen Video auf www.redbullxfighters.com bis zum 1. Dezember 2009 bewerben.

In welcher Liga sich Red Bull X-Fighters abspielt zeigt schon die Mindestanforderung: „Die eine oder andere Backflip-Variation ist ein Muss“, legt Tour-Direktor Tes Sewell die Latte hoch.

Was man in diesem Sport mit einer kräftigen Portion Mut, Talent und Selbstvertrauen erreichen kann, bewies im Vorjahr der 17jährige Neuseeländer Levi Sherwood. Nach einem verletzungsbedingten Ausfall entdeckte ausgerechnet Titelverteidiger Mat Rebeaud den kleinen Kiwi. „Zum Dank“ kickte der wegen seiner Beweglichkeit „Rubber Kid“ genannte Sherwood wenige Tage später den Titelverteidiger aus dem Bewerb und holte sich den Sieg beim Saisonauftakt in Mexico City.


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