Red Bull Flying Bach

Flying Steps: Die Chronologie eines Breakdance-Märchens

The Flying Steps (c) Red Bull Content Pool

Auftritte bei Raab, Gottschalk und Co., Ticketverkäufe wie Madonna und U2: Die B-Boy-Crew Flying Steps sorgt mit Red Bull Flying Bach europaweit für Furore. Ihr Weg auf die grossen Showbühnen Europas dauerte jedoch 19 Jahre und war lang und steinig.

1993, irgendwo in Berlin: die zwei B-Boys Kadir Memiş und Vartan Bassil gründen die Tanz-Formation Flying Steps. Keinem der jungen Tänzer war damals bewusst, dass diese künstlerische Fusion grosse Früchte tragen würde. Zuerst mussten sie sich den Respekt für ihre Ausdrucksform hart erkämpfen. Vartan Bassil erinnert sich: „Meine Eltern waren anfangs dagegen und wollten, dass ich studiere. Es gibt sogar heute noch Vorurteile gegenüber Breakdancern.“

Mit viel Fleiss und Ehrgeiz machten sich die Flying Steps sehr schnell einen Namen in der Szene und gewannen schon 1994 den International Battle Of The Year in Baunschweig. Zahlreiche Titel wie der zweifache Gewinn der Red Bull Beat Battle folgten und die Crew wurde immer grösser (aktuelle Mitglieder: Amigo (Kadir Memis), Benny, Brahim, KC-1, Lil Ceng, Lil Rock, Lil Steph, Mikel und Vartan Bassil; Anm.).

Chart-Erfolg. Neben der Gründung ihres Tanzstudios Flying Steps Academy (2007) begannen die Künstler, Musik unter ihrem eigenen Namen zu veröffentlichen. 2001 erschien das erste Album mit dem Titel B-Town. Schon zuvor erreichten die Flying Steps mit dem Song Supersonic Platin-Status. „Ein toller Erfolg. Das Ding war in den Charts, sogar in den Top 10“, erzählt Bassil.

Der grosse Durchbruch sollte 2010 folgen – mit der Show Red Bull Flying Bach. Die Erfolgsrezeptur war neu und einzigartig: Unter der künstlerischen Leitung von Christoph Hagel tanzten die B-Boys zur Musik des Wohltemperierten Klaviers von Johann Sebastian Bach. Die Premiere fand im April 2010 in Berlin statt. „Ich erinnere mich noch gut, wie nervös wir waren. Wir waren uns nicht sicher, ob die Zuschauer unsere Message verstehen, ob sie es mögen oder nicht. Zum Glück waren alle begeistert. Die Resonanz war fantastisch“, verrät Bassil. Derart fantastisch, dass die bisherigen Red-Bull-Flying-Bach-Shows von über 70.000 Menschen besucht wurden.

 


Es folgten Auftritte im Deutschen Bundestag, beim Eurovision Song Contest und dem Sommerfest des Bundespräsidenten. Ausserdem wurde Red Bull Flying Bach beim Echo Klassik mit dem Sonderpreis ausgezeichnet.

Wer die Erfolgsshow der Flying Steps bisher nicht live erlebt hat, findet hier eine Auflistung der kommenden Shows. Prädikat: absolut sehenswert!

Diese Woche wurde übrigens die grosse Red-Bull-Flying-Bach-Welttournee angekündigt. Weitere Infos dazu findet ihr auf redbullflyingbach.com und www.flying-steps.de.




Kommentare

    Einen Kommentar hinzufügen

    * Alle Felder müssen ausgefüllt werden
    Es sind nur 2000 Zeichen erlaubt :
    Gib das Word auf der linken Seite ein und klicke auf "Kommentar abschicken".

    Artikel Details