Der Schweizer Rennfahrer Neel Jani weihte am Freitagabend beim WestFest in Zürich vor 35'000 Zusehern mit einem 950-PS starken Rennwagen des Formel-1-Rennstalls Red Bull Racing die Westumfahrung und den Islisberg-Tunnel ein. Erstmals seit dem letzten F1-Grand-Prix im Jahr 1954 wurde auf Schweizer Asphalt Gummi verbrannt.
35'000 Menschen hielten sich die Hände auf die Ohren und staunten über die Performance des 26-jährigen Schweizers Neel Jani. Der aus Bern stammende Temposünder zäumte das 10-Zylinder-Geschoss wenige Zentimeter über dem brandneuen Asphalt und nützte die noch nicht für den Verkehr freigegebene Umfahrung für einen spektakulären Showrun. Auf 5,7 Kilometern drehte Red Bull Racing wenige Tage vor dem vierten F1-Grand-Prix der Saison beim „Tunnel-Crossing“ vier Runden.
Vom Start weg beschleunigte Jani in wenigen Sekunden auf Renngeschwindigkeit und bremste knapp nach dem Islisberg-Tunnel ab. „Dort war genug Platz, um den Mechanikern Arbeit zu machen“, scherzte Jani, nachdem er mit „Donuts“ einen Reifensatz verbrannte. „Wir sind wohl ein wenig schneller gefahren, als in Zukunft hier erlaubt sein wird“, lachte der ehemalige „Scuderia Toro Rosso“ Testpilot (aktuell in der A1GP engagiert).
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