Andreas Rüegge (Im Bild) ist einer der besten Ice Cross-Downhiller, den die Schweiz zu bieten hat. Im Interview sprachen wir mit dem 25-Jährigen über sein erstes Rennen und seine Ziele beim Red Bull Crashed Ice-Finale in Quebec.
Wie wohl hast du dich bei deinem ersten Red Bull Crashed Ice in München gefühlt?
Ich war überrascht, dass es so gut ging. Natürlich hätte das Resultat (Platz 10) etwas besser sein können, aber ich kam ja ohne Erfahrung nach München. Da kann man vor dem Rennen überhaupt nicht sagen, wie es am Ende des Tages aussehen wird.
Wer sind deiner Meinung nach die stärksten Ice Cross-Downhiller auf dem Planeten?
Jasper Felder (Schweden) ist sehr schnell, auch Arttu (Pihlainen, Finnland) hat es drauf. Aber er ist in München ziemlich früh gestürzt. In dem Bewerb kann es auch die Besten der Welt ziemlich schnell erwischen.
Ist es für einen Anfänger wie dich schwierig, gleich die Ideallinie zu finden?
Na ja, man muss sich genau anschauen, wo man Speed mitnehmen kann und wo nicht. Sonst ist man ganz schnell draussen. Die Strecke in München war schon ziemlich speziell, mit vielen Kuven und einem langen Flachstück. Die grösste Herausforderung war aber die Kurve, in der ein Sandsack hing. Dort fielen einige Vorentscheidungen.
Nächster Stop: Quebec. Wie wirst du dich auf das Finale der Red Bull Crashed Ice-Weltmeisterschaft vorbereiten?
Ich werde oft aufs Eis gehen. Und auch einige Tage mit dem Snowboard unterwegs sein, um mich an extremes Gefälle zu gewöhnen. In Quebec wird nämlich auch derjenige gewinnen, der auf der steilen Strecke seinen Körper am perfekt unter Kontrolle hat.
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