32 Balancekünstler aus aller Welt traten beim Red Bull Manny Mania Weltfinale unter der Manhattan Bridge (New York, USA) gegeneinander an. Philip Küng zeigte als Schweizer Vertreter souveräne Skateboard Action, verpasste den Einzug ins Halbfinale mit dem 9. Platz allerdings ganz knapp. Es gewann der Belgier Youness Amrani.
Der Manual oder Manny ist ein klassischer Skateboard-Trick, bei dem sich der Skater nur auf den zwei Rollen der Vorder- oder Hinterachse balanciert. Beim Red Bull Manny Mania ist also Gleichgewichtssinn gefragt, denn ausschliesslich solche Manual Tricks gehen in die Wertung ein. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt.
Doch zurück zu „Fibi“: Der 21-Jährige skatete schon im ersten von acht Qualifikationsläufen à jeweils vier Teilnehmer. Mit Schweizer Präzision stand er mehrere Tricks mit hohem Schwierigkeitsgrad und fiel zusammen mit dem Australier in seiner Gruppe positiv auf. Danach war langes Warten angesagt. Schliesslich sollte es jedoch knapp nicht für ein Weiterkommen reichen. Zu stark war die Konkurrenz aus aller Welt, wobei insbesondere die lateinamerikanische Fraktion zu glänzen wusste.
„Easy, man kann nicht immer alles haben!“, meinte der 21-Jährige danach und zeigte sich nur wenig enttäuscht. Philip genoss die New Yorker Zeit unter seinesgleichen sichtlich. Unterdessen dürfte der in Zürich wohnhafte Zuger bereits wieder im Flieger zurück in die Ferien sitzen – fürs Amateur-Weltfinale unterbrach Philip extra seine Asienreise!

Kommentare
Einen Kommentar hinzufügen