Ein weiterer Teilnehmer des diesjährigen Red Bull BC One in Moskau steht fest: B-Boy Lagaet aus Porto gewann am Sonntagabend den europäischen Qualifikationswettbewerbs in Barcelona.
In einem hochkarätigen Wettkampf in der wunderschönen Freilichtarena des Teatre Grec setzte sich der vielseitige, akrobatische Tänzer gegen seine Kontrahenten aus den Niederlanden, Spanien, Deutschland, Grossbritannien und der Schweiz durch. Ein etwas bitteres Los fiel dabei dem Schweizer Teilnehmer EZ Mike zu. Er musste gleich in der ersten Runde gegen den späteren Titelgewinner antreten. «Es ist mir nicht so gut gelaufen. Irgendwie hab ich nicht richtig in den Battle gefunden», sagte der B-Boy aus Thun, der die klassische Art des B-Boying betreibt und mehrheitlich auf akrobatische Elemente verzichtet, nach dem Wettkampf. Während er am Red Bull BC One Cypher in Zürich vor einigen Wochen im Finale noch souverän den Powermover Yu Seng ausgeschaltet hatte, musste er sich gegen den variationsreichen Lagaet klar geschlagen geben.
So tief sass die Enttäuschung bei EZ Mike dann allerdings nicht: «Die Tage in Barcelona waren eine tolle Erfahrung. Ich hoffe, dass ich bald wieder dabei sein werde», sagte der 24-Jährige und legte sich schon den Trainingsplan für die kommende Woche zurecht. Ein echter B-Boy gibt nicht auf.
Lagaet, Mitglied der Momentum Crew, durfte kurz nach elf ein symbolisches Flugticket 1. Klasse in den katalanischen Nachthimmel stemmen: Er kämpft am 26. November in Moskau mit den fünfzehn besten Besten der Welt um den Titel des wichtigsten Einzelwettkampfs im B-Boying.
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