Crashed Ice Quebec Balazs Gardi, Andreas Schaad für Global-Newsroom

 
Zwei Tage vor dem finalen Showdown der Red Bull Crashed Ice Weltmeisterschaft 2011 in Quebec am 19. März wagten sich die besten Ice-Cross-Downhill-Cracks der Welt am Sankt-Lorenz-Strom auf treibende Eisschollen. Am Samstag wird im Monte Carlo des Kufensports der Weltmeister gekürt. kabel eins zeigt die entscheidenden Runs am Sonntag (20. März) ab 19 Uhr.

Der Kanadier Christian Papillon und der Schweizer Claudio Caluori skateten am Mittwoch vor der historischen Altstadt von Quebec in Rennausrüstung über das Treibeis am Sankt-Lorenz-Strom. Der Fluss verläuft durch die Provinzen Quebec und Ontario und verbindet die Grossen Seen mit dem Atlantik. Christian Papillon: „Eine unglaubliche Herausforderung. Doch im Gegensatz zu den treibenden und unberechenbaren Eisschollen am Sankt-Lorenz-Strom ist die Dichte der Eisschicht am Red Bull Crashed Ice Kurs im Herzen von Quebec fünf Mal höher, als bei einer Kunsteisbahn der National Hockey League.“

An die 11 000 Kanadier versuchten sich über 12 Qualifikationsevents im ganzen Land für das Weltfinale zu qualifizieren. In der WM-Wertung führt der Finne Arttu Pihlainen nach Rennen in München (GER), Valkenburg (NED) und Moskau (RUS) mit 300 Punkten Vorsprung auf Kyle Croxall (2500 Punkte) und dessen Bruder Scott Croxall(1590).

Mit 540 Metern Länge, einer durchschnittlichen Breite von 4,5 Metern und einem Höhenunterschied von 60 Metern, gilt der Kurs in Quebec als wahre Mutprobe. Vom Starthaus beim Château Frontenac bis zum Zielsprung beim Sankt Lorenz Strom am Place de Paris erreichen die Cracks in Vierer-Gruppen Geschwindigkeiten bis zu 70 km/h.


Zwischenklassement Red Bull Crashed Ice WM (nach drei Rennen):
1. Arttu Pihlainen (FIN/2800 Punkte)
2. Kyle Croxall (CAN/2500 Punkte)
3. Scott Croxall (CAN/1590 Punkte)
4. Lukas Kolc (CZE/1250 Punkte)
5. Kilian Braun (SUI/1220 Punkte)
6. Lari Joutsenlahti (FIN/1080 Punkte)

 


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