maddison_vuckovic Pedrag Vuvkovic/Red Bull Photofiles.

Eine volle Arena, ein revolutionärer Trick, ein würdiger Sieger. Die X-Fighters rockten am Wochenende Madrid und Robbie Maddison drehte am Motorrad durch.

Seit acht Jahren füllen die Red Bull-X-Fighters den Plaza de Toros de Las Ventas in Madrird bis auf den letzten Platz. Am Wochenende war es wieder soweit: Vor 25.000 Fans bändigte der Australier Robbie Maddison sein Freestyle-Motocross-Bike in eindrucksvoller Weise und nahm die besten Rider der Welt auf die Hörner. Mat Rebeaud (SUI) katapultierte sich auf den zweiten Rang.

Ohrenbetäubender Motorenlärm hallte durch die Tunnel der Stierkampfarena, als die motorisierten Toreros mit bis zu 60 km/h auf die Rampen zusteuerten. Maddison - der 2009 über die Tower-Bridge in London sprang und 2010 den Korinth-Kanal im Flug überquerte - setzte neue Massstäbe.

In einer Höhe von 15 Metern verliess er sein Bike, drehte sich ein Mal um die eigene Achse und sass kurz vor der Landung wieder fest im Sattel. „Der Body-Volt hat mir zum Sieg verholfen. Ich kann es nicht fassen“, strahlte Maddison.

Mat Rebeaud (SUI), der nach einem schweren Sturz erst seit wenigen Wochen wieder im Training ist, feierte ein sensationelles Comeback und zwang im Halbfinale den Vorjahressieger und Lokalmatador Dany Torres in die Knie. Torres musste sich mit dem vierten Rang begnügen: „Eine unfassbare Stimmung. Ich schlage im nächsten Jahr zurück. Maddison hat verdient gewonnen. Danke an die Fans.“

Dank einer konstanten Leistung (3. Rang) verteidigte Andre Villa (NOR) seine Führung in der Gesamtwertung. Vor dem fünften Rennen der Saison (14. August/London) liegt er 45 Punkte vor Maddison. Seine Ansage: „Ich muss in London und beim Saisonfinale in Rom konstant aufs Podium springen. Dann steht einem Gesamtsieg nichts im Weg.“

Endergebnis Red Bull X-Fighters Madrid 2010:

1. Robbie Maddison (AUS)
2. Mat Rebeaud (SUI)
3. Andre Villa (NOR)
4. Dany Torres (ESP)
5. Levi Sherwood (NZL)
6. Adam Jones (USA)
7. Mike Mason (USA)
8. Maikel Melero (ESP)
9. Jackson Strong (AUS)
10. Cameron Sinclair (AUS)
11. Rémi Bizouard (FRA)
12. Jeremy Stenberg (USA)

Zwischenstand Red Bull X-Fighters World Tour 2020 (nach vier Stopps):

1. André Villa (NOR) 310 Punkte
2. Robbie Maddison (AUS) 265 Punkte
3. Nate Adams (USA) 225 Punkte
4. Levi Sherwood (NZL) 220 Punkte
5. Adam Jones (USA) 190 Punkte

www.redbullxfighters.com
 


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