Red Bull XRow

Schweizer Dream Team am Red Bull X-Row

Vonarbung und Gyr.jpg

Am Samstag 1. Oktober rudern und rennen die verwegensten Bootsportler am Red Bull XRow von Zug nach Luzern – 18 Kilometer auf dem Wasser und 7 Kilometer über Land mit dem Achter-Boot auf den Schultern. Für diese einmalige Prüfung setzen sich die besten Schweizer Ruderer in ein Boot: der leichte Vierer mit Mario Gyr und der schwere Doppelvierer um André Vonarburg.

Das erste Training nach der Ruder-WM ist ein spezieller Auftakt für die beiden Vierer-Teams, die sich für die Olympischen Spiele in London qualifiziert haben. An diesem nebligen Morgen gleiten sie wie üblich zu vieren über den See. Am Samstag jedoch werden sie sich für das Red Bull XRow zusammen in einen Achter setzen.

André Vonarburg und Mario Gyr in einem Boot
André Vonarburg, Schlagmann des Doppelvierers schaut sich seine Schwielen an. «Drei Wochen ohne Rudern und schon hat man wieder Blasen an den Händen!» Weniger Sorgen macht er sich vor der Marathonprüfung Red Bull XRow. «Es ist der Plausch, dass die Ruderer, die die Quotenplätze für die Schweiz geholt haben, zusammen rudern können. Letztes Jahr sind wir zusammen den grossen Preis von Sursee gefahren, ein Langstreckenrennen über 6.5 Kilometer. Wie wir das mit dem Boot auf den Schultern machen, werden wir sehen.»

Mario Gyr, der EM-Dritte im leichten Vierer, ist Teamleader der «Swiss Selection», wie sie sich am Red Bull XRow nennen. «Der Achter ist die Königsdisziplin des Ruderns. Es ist das schnellste Boot und es steckt eine enorme Power darin, wenn acht Ruderer zusammenarbeiten.» Auf die 7 Laufkilometer mit dem 100-Kilo-Boot auf den Schultern angesprochen, meint er: «Gelegentliche Laufeinheiten gehören zum Training. Aber wir konzentrieren uns auf unsere Stärken und die sind sicher eher das Rudern als das Laufen.» Am Siegeswillen des Schweizer Dream Teams lässt er jedoch keinen Zweifel: «Ruderer wollen immer gewinnen.»



Kommentare

    Einen Kommentar hinzufügen

    * Alle Felder müssen ausgefüllt werden
    Es sind nur 2000 Zeichen erlaubt :
    Gib das Word auf der linken Seite ein und klicke auf "Kommentar abschicken".

    Artikel Details