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Nachricht aus 10.000 Kilometer Entfernung: Sebastian Vettel meldet sich vom Formel 1-Grand Prix in Malaysia. Beim den ersten freien Trainings landete der Weltmeister auf den Plätzen 17 und 4. Warum er schon am Freitag die Hosen herunter gelassen hat und trotzdem kein Grund zur Panik besteht, erklärt er in seinem Blog.

Hallo,

der heutige Vormittag war mit Rang 17 nicht sehr lehrreich. Am Nachmittag hat es mit Rang 4 aber gepasst. Wir haben heute KERS an Bord gehabt. In Melbourne hatten wir ja schon das gleiche Gewicht im Auto, von dem her bietet das Auto also die gleiche Performance. Wenn KERS aber funktioniert, ist es ein Vorteil – und den wollen wir versuchen zu nutzen.

Die Reifen halten hier in Malaysia nicht so lange wie in Australien. Das ist kein großes Geheimnis. Der Abbau ist schon gravierend. Wie viele Runden sie im Rennen halten werden, wird sich zeigen. Wir waren heute aber mit beiden Mischungen – hart und weich – zufrieden.

Mark und ich sind heute mit der gleichen Strategie gefahren. Er war heute einen Tick schneller und fuhr beide Male Bestzeit. Speziell im letzten Sektor hat er mir viel Zeit abgenommen. Aber: Das war keine Taktik, man will ja immer schnell fahren. Ich habe nicht rumgeeiert und bin Vollgas gefahren. Am Freitag die Hosen nicht runter zu lassen ist nicht ratsam! Ich habe das rausgeholt, was ging. Klar, dass wir uns morgen noch verbessern können. Im Moment ist das Ergebnis für mich kein Grund zur Panik.
 

www.sebastianvettel.de

www.redbullracing.com


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