Auch durchdrehende Räder beim Start können Sebastian Vettel nicht stoppen. Mit einem sensationellen Überholmanöver und 53 souveränen Rennrunden hat sich der Formel 1-Weltmeister den Sieg in Monza gesichert. Hier sein Grand Prix-Blog aus Italien.
Ciao! Ciao! Ciao!
Was für ein überragender Tag! Ich muss jetzt echt mal nach Worten suchen, weil es mir echt schwer fällt auszudrücken, was gerade in mir vorgeht. Ich bin einfach nur unglaublich glücklich und natürlich auch stolz auf mein Team, das heute wieder einmal hervorragend war. Es war unser Ziel, ganz oben zu stehen und das ist uns gelungen. Sicher mischen heute auch die Emotionen von 2008 mit, obwohl ich glaube, dass damals ein paar Italiener mehr auf meiner Seite waren.
Das Rennen an sich war aber harte Arbeit und vor allem der Start hat uns doch sehr auf Trab gehalten. Wenn man schon die Pole Position hat, würde man auch gerne als Erster ins Rennen starten, aber leider hatte ich zu viel durchdrehende Räder und habe dementsprechende viel Zeit verloren.
Dafür hat das anschliessende Überholmanöver aber umso mehr Spass gemacht, obwohl es mit zwei Rädern am Gras doch etwas knapp war. Aber egal – am Ende hat einfach alles gepasst und das ist das wichtig. Monza hat mir heute einfach wieder gezeigt, wie hoch das Niveau generell in den Teams ist. Wir alle kämpfen bis zum äussersten und geben alles, um zu gewinnen, wissen aber doch genau, wie viel Platz wir einander geben müssen, um fair zu bleiben.
Sicher freuen wir uns über die vielen neuen Punkte und den vergrösserten Vorsprung, aber das ist nichts, was uns nachlässig werden lässt. Wir werden auch in Singapur alles tun, um zu gewinnen und vorne dabei zu sein, ausruhen werden wir uns auf keinen Fall.
Bis bald,
Sebastian
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