Nach dem Grand Prix von Ungarn ist Sebastian Vettel im Wechselbad der Gefühle. Mit Platz2 ist er grundsätzlich zufrieden, er weiss aber: Es wäre mehr möglich gewesen. Jetzt geht der Weltmeister aber mal auf Urlaub und verabschiedet sich mit einem grossen Danke an seine Fans und sein Team. Hier sein Blog.
Szia!
Auch wenn ich heute mit dem zweiten Platz nicht vollkommen zufrieden bin, denke ich doch, dass es alles in allem ganz okay ist. Es nagt einfach ein bisschen an einem, wenn man weiss, dass es vielleicht auch mehr hätte sein können. Aber dazu hätten wir vielleicht immer ein wenig früher an die Box kommen müssen. Am Ende lief einfach alles noch nicht wirklich rund und uns hat zwischendurch immer wieder der richtige Speed gefehlt.
Das Rennen war aber vor allem wahnsinnig hart und hat uns sicher alle ein wenig an die Grenzen gebracht. Und die Bedingungen haben es auch nicht wirklich leichter gemacht – vor allem am Start hat es sich für mich so angefühlt, als wäre ich auf Glatteis, anstatt auf der Strasse unterwegs gewesen. Ich denke, dass wir im Moment noch nicht das Maximum aus unserem Auto rausgeholt haben und wissen, dass sich das nach der Sommerpause ändern muss. Immerhin wollen wir uns nicht auf unserem Punktevorsprung ausruhen, sondern weiterhin gewinnen!
Auch wenn ich es etwas schade finde, dass das nächste Rennen erst in einem Monat ist, weiss ich, dass wir alle diese Pause jetzt brauchen. Es ist wichtig, das mal das ganze Team nach Hause fahren und entspannen kann, damit wir mit viel Energie wieder einsteigen. Ich persönlich werde mich ein bisschen aus dem Regen verdrücken und versuchen, im Süden ein bisschen Sonne zu tanken und mich einfach mal zu erholen.
Ich möchte zum Schluss noch die Gelegenheit nützen und mich bei allen nochmal bedanken. Mein Team an der Strecke und natürlich das Team in der Fabrik waren bis jetzt einsame Spitze, genauso wie die Fans an jeder Strecke. Vielen Dank an euch alle, wir hören uns wieder aus Belgien!
Alles Gute,
Seb
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