Liev Schreiber (c) Getty Images

NEW YORK – Vatertag im „Big Apple“: Der bekannte US-Schauspieler Liev Schreiber verbrachte seinen Vatertag beim Red Bull Air Race in seiner Heimatstadt New York.

Er genoss dabei die seltene Gelegenheit, das spektakuläre Motorsport-Event aus der Vogelperspektive zu betrachten. Schreiber ist mit der australischen Schauspielerin Naomie Watts verheiratet und Vater zweier Söhne.

Schreiber gab am Sonntagmorgen einen Gastauftritt auf dem Race Airport in Linden, NJ, und genoss sichtlich ein Vatertags-Geschenk der ganz besonderen Art: Ein Flug in einem Zweisitzer des Red Bull Air Race. Der 42-Jährige nahm im Cockpit Platz, dort wo man Stuntmänner vergebens sucht. „Ich schaute hoch in den Himmel und dachte, der Pilot wird sich sicher einiges für mich einfallen lassen“, scherzte Schreiber. „Man spürt, wie das Flugzeug an Geschwindigkeit verliert, noch bevor man mitbekommt, was der Pilot überhaupt vorhat. Das ist wie bei den Geschichten, wenn der Motor stehen bleibt und man praktisch wie eine reife Tomate aus den Wolken plumpst. Der Pilot ging wieder pfeilgerade nach oben und drehte dann wieder ab.“

Mit seinen Manövern – den vielen Schleifen, Wenden und Rollen – bot der Pilot Sergio Pla dem Schauspieler genügend Gesprächsstoff, aber auch eine Bewährungsprobe für Schreibers Toleranz was die Gravitationskräfte betrifft. „Ehrlich gesagt, habe ich es mir noch schlimmer vorgestellt“, so Schreiber. „Man spürt sofort, wie sehr die Rennmaschine unter Spannung steht, ihre Kraft und Lebendigkeit. Und ehe man sich versieht, sind die Manöver auch schon wieder vorbei. Man ist da draussen, mittendrin und spürt alles. Um mich auf den Flug vorzubereiten, habe ich mir die Videos von American Football-Spieler Reggie Bush reingezogen. Mal ehrlich – ich will ihn nicht beleidigen, aber sein Flug war dagegen das reinste Kinderspiel.“

„Es ist ungeheuer aufregend, dass das Red Bull Air Race hier in New York stattfindet“, so der bekannte Leinwandstar, der auch auf Broadwaybühnen zu Hause ist und 2005 den „Tony Award“ gewann. „Ich habe das Air Race bereits ein paar Mal im Fernsehen verfolgt – aber die Bilder mit den Rennmaschinen vor der Freiheitsstatue – das wird mit Sicherheit atemberaubend.“ Schreiber wurde in New York von seinem Bruder Max und ihren Kindern begleitet. Er könne sich schon vorstellen, auch einmal den Steuerknüppel selbst in die Hand zu nehmen. Aber bis dahin kann er sich ja schon einmal genauestens bei seinen Filmkollegen informieren - so bei der ausgebildeten Pilotin Angelina Jolie - die mit ihm seinen nächsten Streifen „Salt“ drehen, der im Juli in den USA startet.

„Ich habe schon viel darüber nachgedacht und der Gedanke, einfach mal über das Wochenende nach Nova Scotia in Kanada fliegen zu können, hat schon etwas für sich“, so Schreiber, der nach kurzer Pause hinzufügte: „Mir war gar nicht bewusst, dass Angelina Pilotin ist. Das ist echt klasse, ich werde mit ihr darüber reden müssen.“

 


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