Red Bull Jungfrau Stafette 2007

Am 5. Juni 2010, morgens um sieben ist es soweit: der Startschuss durchbricht das Tosen des Rheinfalls und die Radfahrer bringen die Red Bull Jungfrau-Stafette ins Rollen. Unzählige Hindernisse warten auf den folgenden 538 Kilometer auf die über 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Je schwerer die Aufgabe für die Staffelläuferinnen und -fahrer ist, desto attraktiver ist sie für die Zuschauer.

Eggishorn und andere Logenplätze
Hier sind die Ingredienzen zur Qual der Wahl: in Dübendorf starten die historischen Flugzeuge zu ihrem Flug über das Jungfraujoch. Dort sind sie als fliegender Korso zu bewundern – vorausgesetzt, das Wetter zeigt sich gnädig. Wenige Kilometer Luftlinie entfernt starten die Skifahrer am Mönchsjoch in Richtung Aletschgletscher.

Wer möglichst viele verschiedene Disziplinen sehen will, ist auf dem Eggishorn am richtigen Ort. Bei guter Sicht verfolgt man von dort das Rennen der Skifahrer, Gletscherläufer, Bergläufer, Gleitschirmflieger und den Start der Downhill-Biker. Anhängern alter Motorräder und Autos seien Fiesch (Übergabe Downhill-Bike – Töff) und Visp (Kajak – Auto) empfohlen. In Sion erreichen die fahrenden Oldtimer ihr Ziel und die fliegenden treten die Rückreise an. Wer früh genug in Sion ist, erlebt den Zielwurf-Wettbewerb aus den fliegenden Veteranen heraus, mit dem sich die Teams Zeitgutschriften holen können.

Athletisch sind die drei letzten Etappen: Schwimmer überqueren den Zugersee von Buonas nach Oberwil, Mountainbiker lancieren unweit des Naturzentrums Sihlwald die Schlussläufer. Zwischen 19 und 19.30 Uhr dürfte der erste Läufer das Ziel im Albisgüetli in Zürich erreichen. Der Zeitplan auf der Internetseite www.redbulljungfraustafette.com (Facts & Figures) gibt Auskunft, wann das Spektakel welchen Ort erreicht.

Von Simon Ammann bis Jacqueline Schneider
Eine illustre Schar nimmt am 5. Juni eine der 14 Etappen in Angriff. Markus Zberg, Vize-Radweltmeister von 1999 eröffnet das Rennen für Subaruri, eines der stärksten Teams im Feld (Startnummer 2). Simon Ammann kopilotiert eines der historischen Flugzeuge (Swiss Celebrity Power, Nr. 35), Ex-Mister Schweiz André Reithebuch reitet einen alten Töff (Nr. 35). Ein Rennwagen aus der Vorkriegszeit muss Formel 1-Fahrer Sébastien Buemi standhalten (students.ch Team, Nr. 32). Turmspringerin Jacqueline Schneider (Nr. 35) wagt sich mit Flori Lang (Nr. 32), Remo Lütolf (Glorious Bassets, Nr. 9) und weiteren Spitzenschwimmern in den frischen Zugersee.

redbulljungfraustafette.com hält weitere Details zum grössten Rennen der Schweiz bereit.
 


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