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Am Wochenende will Sebastian Vettel beim prestigeträchtigsten Formel-1-Rennen der Saison ein gehöriges Wörtchen um den Sieg mitreden. Hier sein Tagebucheintrag über das Abenteuer Monaco.

Monaco ist eine besondere Strecke. Man lotst als Fahrer wie bei jedem Rennen die Grenzen aus. Mit dem Unterschied, dass in Monte Carlo ein Fehler gleichbedeutend mit einem Ausflug in die Mauer ist.

In punko Sicherheit hat sich in den letzen Jahren einiges gebessert. Es gibt aber nach wie vor Abschnitte, die sehr gefährlich sind. Wenn man zum Casino hochfährt, dann kommt man blind über die Kuppe und weiss nicht, was dahinter wartet. Was man tun kann ist hoffen, dass keiner ein Problem hatte und dort steht. Denn wenn nicht gerade die gelbe Flagge draussen ist, dann fährt jeder mit vollem Tempo in diese Passage. Ecken wie diese machen dieses Rennen jedes Jahr zu einem Abenteuer.

Es wird im Qualifying und im Rennen ziemlich eng. Wir sind zwar toll dabei, einige andere Teams haben sich im Training aber ebenbürtig gezeigt. Ferrari zum Beispiel. Auch Mercedes ist gut drauf und McLaren darf man sowieso nie unterschätzen.

Im heutigen Training lief eigentlich alles nach Wunsch: Wir konnten unser Programm runterspulen und viele Runden sammeln. Ich fühle mich daher sehr wohl und dementsprechend gut ist meine Stimmung.

Morgen haben wir einen Tag frei. Ich werde etwas länger schlafen, dann Sport machen und nochmal an die Strecke kommen, um den heutigen Tag zu analysieren.

Bis bald,
Sebastian


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