Auf Einladung von Red Bull wechselte Tom Cruise für einen Tag in die Formel 1. Der Produzent und Star von Mission: Impossible Ghost Protocol unterbrach die Post-Produktion des Films, um in Südkalifornien in der Königsklasse der Motorsports Platz zu nehmen. Sein Fahrlehrer: der 13fache Grand Prix-Gewinner David Coulthard.
Garth Milan/Red Bull Media House North America, Inc.
Der Hollywood-Star ist ein Profi hinter dem Lenkrad, der allerdings noch nie in einem Formel 1-Boliden unterwegs war. Trotzdem blieb Tom Cruise bei der Höchstgeschwindigkeit nur knapp 7 km/h hinter dem Profi Coulthard. Cruise erreichte auf der Rennstrecke von Willow Springs (Rosamond, Kalifornien) in seinem 850 PS starken Gefährt einen Topspeed von 291 km/h.
24 Runden hat Tom Cruise während der siebenstündigen Session absolviert. Angefangen hat er allerdings in einem stinknormalen PKW, um sich mit den Besonderheiten und der Kampflinie auf der Strecke vertraut zu machen. Und wie beim echten Formel 1-Training wurden zwischen den Stints die Telemetrie-Daten von Cruise ausgewertet und mit jenen von Coulthard verglichen. Dadurch konnte Tom Cruise seine Rundenzeit um fast 11 Sekunden verbessern.
David Coulthard war mit seinem „Schützling“ mehr als zufrieden: „Tom ist ein echtes Talent. Ich war echt überrascht, wie schnell er Vorgaben umsetzen kann. Seine Auffassungsgabe ist unglaublich, wenn man berücksichtigt, wie kompliziert ein Formel 1-Wagen zu fahren ist. Ich bin beeindruckt.“
Übrigens: Die Formel 1 wird 2012 nach vier Jahren Absenz wieder in die USA zurückkehren. Der Grand Prix der Vereinigten Staaten wird am „Circuit oft he Americans“ in Austin, Texas, stattfinden.
Offizielle Homepage von Tom Cruise
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