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Mathieu Rebeaud
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Über Mathieu
Die Rebeauds aus Payerne sind ein bisschen anders. Frédéric Rebeaud jagte sein Motorrad schon in den Fünfzigern durch Dreck und Luft. Sein Sohn Antoine machte das Hobby seines Vaters zur Familientradition und Mathieu war vier, als er sein erstes Motorrad geschenkt bekam. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er auf der Piste und er wäre ein guter Rennfahrer geworden, wäre nicht etwas dazwischen gekommen. Es hiess Freestyle Motocross und stellte sein schon reichlich erschütterungsreiches Leben auf den Kopf.
„Sprünge und Tricks habe ich schon von klein auf geübt. Als das zum Sport wurde, war das natürlich perfekt für mich.“ Wie jeder Vater wollte auch Antoine Rebeaud, dass sein Sohn etwas Vermünftiges mache – natürlich Motocross-Rennen fahren. Das tat Mat eine Zeit lang neben den Freestyle Shows und Contests. Aber bald war er in der Luft viel zu gut, um auf der Piste zu bleiben.
Den Boden braucht er jetzt nur noch, um Speed zu machen für seine Sprünge. Seine Backflip Combos und Underflips gehören zum Feinsten, was Freestyle Motocross zu bieten hat. Siege in Serie an den Red Bull X Fighters und X Games-Silber sind der Lohn dafür. Neue Tricks, die noch niemand sehen soll, übt er in seinem Garten in Payerne. Anstatt Gemüsebeeten gibt es dort Rampen und Landehügel. Sein liebster Arbeitsplatz liegt aber in den Bergen Kaliforniens: der Red Bull Compound.
„Manchmal träume ich von neuen Figuren“, erzählt er. In der Schaumstoffgrube findet er heraus, ob sie möglich sind. In keinem Sport wurde die Grenze so schnell verschoben wie im Freestyle Motocross. Mat hat kräftig mitgeschoben und wird das weiter tun. „Spielen mit dem Bike, das ist alles was ich will.“