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Randy Krummenacher
Details zu Randy
Über Randy
Den Vornamen einer Motorradlegende trägt er schon. Selber eine zu werden, dagegen hätte Randy Krummenacher nichts. Den Willen dazu hat er definitiv und die Ellbogen auch.
„Wenn es in der Kurve eng wird, dann musst du die Ellbogen ausfahren und deinen Platz behaupten“, weiss Randy Krummenacher. „Sonst machen sie mit dir, was sie wollen.“ Der Zürcher Oberländer macht lieber, was er will und so wie er es für richtig hält. Wenn sich andere Profis Fertigpizzen reinschieben und die Rennstrecken auf der Playstation abfahren, schiesst er auf dem Rennrad über die Piste. Danach gibt es gesundes Kraftfutter für einen der fittesten Körper im Grand Prix.
Er hat auch schon einen Triathlon gewonnen und ist fasziniert vom Ausdauerdreikampf. Vielleicht, weil auch dort der Wille entscheidet. Auf der Rennstrecke ist Randy gerne derjenige, der vor der Kurve noch etwas später bremst als die anderen und sein Bike noch kompromissloser auf den Asphalt legt. „Meistens geht es gut und wenn nicht, dann passiert meistens auch nichts Schlimmes.“ Hinterher zu fahren wäre schmerzhafter. Wo die Grenzen liegen, bestimmt die Maschine. Hat sie den Grip für Randys Radikallinie? Er weiss schnell, was möglich ist. Was er im Gegensatz zu seinen Anfängen nicht mehr macht, ist das Bike über das Limit zu pushen, nur um jemandem zu beweisen, was er kann. „OK, im Rennen muss man manchmal über das Limit gehen, sonst gewinnt man nichts.“
Mit diesem Rezept fuhr auch Randy Mamola, der den Motorradfans in den Achtzigern ein paar unvergessliche Stunts bot. Einem von ihnen, er heisst Peter Krummenacher, lieferte er den Namen für seinen Sohn. Randy kam 1990 quasi mit dem Helm auf dem Kopf zur Welt und die erobert er jetzt mit Vollgas. „Hasta la victoria siempre!“, ist sein Motto, geborgt vom südamerikanischen Revolutionär Che Guevara. Aber eigentlich braucht Randy keine Vorbilder. Für ihn zählt nur eines: „Ich bremse später.“